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Donnerstag, 12. Mai 2016

Montag, 4. April 2016

Hagenbecks Tierpark

Der Tierpark Hagenbeck ist wohl der bekannteste Tierpark Deutschlands, der auch durch die Sendung Leopard, Seebär & Co an  Bekanntheit gewonnen hat. Das letzte Mal war ich vor über zehn Jahren dort, deshalb wurde es nun mal wieder Zeit, dass wir ihn uns ansehen. Es hat sich viel verändert, wie unter anderem das Trophen-Aquarium, aber auch das Eismeer mit dem neuen Pinguingehege.
Hagenbeck ist natürlich nicht ganz billig. 20€ kostet eine normale Tageskarte für Erwachsene, für das Tropen-Aquarium zahlt man einzeln nochmal 14€. Wer aber beides an einem Tag besuchen möchte, der kann mit der 30€ teuren Kombikarte zumindest ein klein wenig einsparen.
Für den Gang durch das Tropen-Aquarium müsst ihr etwa zwei Stunden einplanen, für den Rest des Tierparks nochmal etwa vier, fünf Stunden. Sehenswert ist der Park aber auf jeden Fall und ich kann ihn euch nur wärmstens empfehlen. Wenn ihr euch also entscheidet Hagenbeck demnächst zu besuchen, fahrt möglichst früh hin!

Freitag, 1. April 2016

Tierpark Schwarze Berge

Am Ostersonntag war ich im Tierpark Schwarze Berge, in Rosegarten, ein Stadtteil von Hamburg.
Wer aus der Gegend kommt weiß, dass das Wetterostersonntag nicht sonderlich gut anfing. Bis ungefähr 15 Uhr hatten wir die ganze Zeit über Regen. Wir waren eigentlich extra wegen der Wolfsfütterung gekommen, die an dem Tag stattfand. Die fand aber nicht nur im Regen statt, sondern die ganze Fütterung bestand darin, dass sie den zwei "jungen" Wölfen, die alleine im Gehege waren jeweis zwei, drei Stückchen Fleisch über den Zaun warf und ein bisschen was zu Wölfen erzählte. Die Fütterung war also eher etwas enttäuschend.
Dagegen die Vogelshow war wirklich gut und ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Montag, 28. März 2016

Instagram

Ja, auch mich hat es nun erwischt und ich bin ab sofort auf Instagram zu finden.
Wer von euch also Lust hat mir zu folgen und euch noch mehr Schnappschüsse von mir an zu sehen, dann freue ich mich natürlich über jeden Follower!
Mein Instagramnickname ist: Faren13 , ihr findet den Link aber auch rechts mit dem Kamerabutton. ;D
Auf meiner Seite werdet ihr dann unter anderem so etwas zu sehen bekommen, ein süßes kleines Schild, das ich in der Innenstadt von Stade entdeckt habe.

Donnerstag, 24. März 2016

Freilichtmuseum Am Kiekeberg

Ich bin zur Zeit in der Gegend bei Stade und gestern haben wir uns dann das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Rosengarten, bei Hamburg angesehen. Das Wetter hat glücklicherweise mitgespielt, obwohl die Wettervorhersage Regen angesagt hatte. Wirklich schlimm wäre das allerdings auch nicht gewesen, dann man geht von einem Fachwerkhaus ins nächste, die Wege sind nicht wirklich lang. In den Fachwerkhäusern wird euch dann gezeugt wie die Menschen früher gelebt haben. In der Schmiede war dann tatsächlich jemand dabei S-förmige Haken zu schmieden.
Zusätzlich zum Fachwerkdörfchen gibt es auch eine Ausstellungshalle, in der zur Zeit alte Landmaschienen ausgestellt werden. Es gibt aber auch Ausstellungen über Lebensmittel und deren Verpackungen, so wie eine Ausstellung über unser Leben mit Wasser. Wusstet ihr zum Beispiel, dass jeder von uns ca. 140l Wasser am Tag verbraucht? Alleine 60l pro Duschgang!
Wer sich also für die Lebensweise vor 100 Jahren, oder für alte Landmaschinen interessiert, der sollte ruhig mal im Freilichtmuseum am Kiegeberg vorbei schauen, es lohnt sich auf jeden Fall und der Käsekuchen der Gaststädte ist eins A*. ;D


Freitag, 12. Juni 2015

WWF Fotowettbewerb

Es geht in die nächste Runde. Die zweite Woche des Wettbewerbes ist angebrochen.

Naturschutz lebt vom Mitmachen – ich mache mit beim Fotowettbewerb. 
Ich bin der Meinung, dass der WWF Deutschland hervorragende Arbeit leistet und möchte mit meinen Fotos diese Arbeit unterstützen. 
Ich freue mich über jede Hilfe bei meinem Vorhaben: 

Keine Spende ist zu klein. 
Vielen Dank!
https://www.wwf.de/fotowettbewerb/profilseite
Bitte helft mit, liked meine Bilder, spendet fleißig und teilt diesen Beitrag, damit möglichst viele Menschen damit erreicht werden.
Klickt einfach auf das Bild!  
 

Freitag, 15. November 2013

Italienreisetagebuch - Venedig

Wer nach Venedig will der muss in jedem Fall einen ganzen Tag einrechnen. Die Stadt ist so groß, dass im Grunde genommen nicht einmal das reicht. Wir sind morgens um 8 bereits mit der Fähre von Chioggia aus los gefahren. Damit fährt man rüber zur Nachbarinsel und kommt bei Pellestrina an. Von dort aus geht es mit dem Bus weiter. Während ihr im Bus sitzt wird nochmal auf die nächste Insel über gesetzt und am Ende landet ihr in Lido. Hier muss man sich kurz orientieren und fährt schließlich mit der Fähre der Linie 11, die alle viertel Stunde fährt weiter nach Venedig. Auf eines solltet ihr bei dieser Anreise aber gefasst sein. Schon die erste Fährfahrt dauert gut 20 Minuten, die anschließende Busfahrt dauert fast eine Stunde, inklusive der zweiten Fährfahrt. Die letzte Fährfahrt ist dann mit 10 Minuten bis zum Piazza San Marco die Kürzeste. Auf der Rückfahrt erwartet euch dann das gleiche Spielchen nochmal, allerdings hat man auf der Rückfahrt je nach Zeit größere Chancen einen Sitzplatz zu ergattern.



Direkt am Piazza San Marco befinden sich schon die ersten Sehenswürdigkeiten. Verlasst ihr die Fährenstation und geht nach links weiter über die Brücke, werft unbedingt einen Blick nach rechts in den Kanal. Hier befindet sich die Seufzerbrücke. Gleich das erste Gebäude, das nun folgt ist der Dogenpalast. Hier kann man gleich auf einer Ecke den Palazzo Ducale, die Basilica die San Marco, die Biblioteca Marciana und das Museo Corror besichtigen. Rund um den berühmten Piazza San Marco, der durch seine riesigen schwärme von Tauben auch durch Filme bekannt wurde, befinden sich Geschäfte. Hier bekommt ihr Masken, Schmuck und vor allem Muranoglas. Hier könnt ihr euch sicher sein Original Muranoglas zu bekommen, allerdings darf man sich dann nicht über die Preise wundern. Mein Interesse hat eine knapp 10 cm große Glasfigur geweckt, die eine Frau in Barockkleid unter einer für hier typischen verschnörkelten Laterne steht. Diese sollte allerdings ganze 150€ kosten.


Vom Piazza San Marco aus kann man parallel zu den Kanälen durch die schmalen Gassen in die Innenstadt gehen. An den Hausfassaden finden sich an jeder Ecke Schilder, die einem den Weg weisen.
Doch Vorsicht! Wenn man sich nicht nach den Schildern richtet kann man sich schnell verirren und kommt dann erst nach mehrmaligem Versuchen und einigen Sackgassen wieder auf den richtigen Weg zurück.
Während ihr durch die Gassen und immer wieder auch über Brücken geht kann es euch so wie uns ergehen und ihr entdeckt einen Gondelstau in den Kanälen. Diese entstehen durch die in die Stadt hinein und die aus der Stadt hinaus fahrenden Wassertaxies. Keiner will den anderen vorbei lassen und so staut sich das Ganze natürlich weit zurück. Für die Touristen ist das natürlich ein gefundenes Fressen und auf den Brücken herrscht dann reges Gedränge, weil jeder ein Foto davon machen will. Auf dem Canal Grande, den ihr im oberen Bild seht habt ihr diese Probleme dagegen nicht. Hier fahren nur wenige Gondeln entlang, weil die Touristen, die natürlich teuer bezahlt haben auch durch die Kanäle wollen. Hauptsächlich fahren also die Fährschiffe und die Wassertaxies über den Canal Grande. Die Wassertaxies sind zwar praktisch und im Vergleich zu den Gondeln recht schnell, aber billig sind diese auch nicht, da sie sich das Benzin teuer bezahlen lassen.

In den Gassen, durch die man geht gibt es alles was das Herz begehrt - zumindest so ziemlich .. Gucci, Prada, Louis Vuitton, Armani, Dolche & Gabbana und auch Ferrari hat einen offiziellen Shop hier. Die meisten Designergeschäfte findet man hier sogar gleich mehrfach, in Venedig ist so gut wie alles vertreten - nur Billigläden sucht man hier vergebens. Wer nicht nur in den kleinen Souveniershops einkaufen will, der muss ordentlich Geld in den Taschen mitbringen.
Auch die Geschäfte mit den typischen venezianischen Masken sind sehr teuer, es lohnt sich aber dennoch ein Besuch darin, denn die Masken sind nicht nur schön drapiert, sondern in den meisten Geschäften entdeckt man angekleidete Schaufensterpuppen in Barockkleidern und Roben. Leider kann ich sie euch nicht zeigen, denn in diesen schön geschmückten Geschäften ist leider das fotografieren verboten - einzige Option: das Schaufenster von aussen fotografieren, dagegen können auch die Angestellten nichts sagen. Neben den vielen teuren Designerläden, Maskengeschäften und Muranoglasverkäufern gibt es aber nicht nur auf den Plätzen, über die ihr zwangsläufig geht viele Souvenierstände, sondern auch richtige Geschäfte. Beispielsweise haben wir einen Laden entdeckt, in dem eine bestimmte Art von Maske nur 2€ das Stück gekostet hat. Meine Mutter hat dagegen gleich bei Kühlschrankmagneten in Form von Masken zugeschlagen, die 75 Cent das Stück gekostet haben. Bei solchen Billigangeboten muss euch aber klar sein, dass dies Billigprodukte aus China sind. Die findet ihr oft auch an den Ständen. Wollt ihr Original venezianische Masken kaufen achtet auf das Echtheitszertifikat.
Auch die Schmuckgeschäfte, die es hier im Stadtteil San Marco gibt sind die Sachen alles andere als billig. Auf dem Bild hier seht ihr ein Geschäft, dass ausschließlich Perlenschmuck verkauft, egal ob Plastikperlen oder Echte. Hier wird alles gemischt und nach Farben sortiert. In diesem Fall haben sie die blaue Kollektion als Schaufensterdeko hergerichtet. In diesem Laden fiel mir eine mit tausenden Perlen bestickte Tasche ins Auge in der Größe einer Clutch, oder besser eines etwas größeren Portemonnaie. Sie sollte ganze 50€ kosten. Das habe ich nicht eingesehen, denn zu dem Preis kann man schon fast erwarten, dass die Perlen aus Muranoglas bestehen, aber NEIN! es waren einfache Plastikperlen, die man auch bei uns in jedem Bastelgeschäft kaufen kann.
Folgt ihr immer weiter den Schildern an den Hausfassaden führen sie euch quasi genau zur berühmten Rialtobrücke. Das Fotografieren hier gestaltet sich allerdings einigermaßen schwierig, denn die Sicht auf die Brücke wird meistens blockiert. Kaum hatte ich einen guten Punkt gefunden, kamen auch schon zwei Amerikaner an, die sich vor mich gedrängt haben, um Fotos zu machen und die mir zu allem Überfluss dann auch noch ihr iPhone in die Hand gedrückt haben und Fotos von ihnen mit der Brücke im Hintergrund zu machen. Nachdem ich die Prozedur überstanden hatte konnte ich dann endlich mein Foto machen. Was das Fotos schließen hier angeht müsst ihr wie bei der Statue der Giulietta in Verona einfach etwas Geduld aufbringen, dann klappt es auch mit dem perfenkten Foto. Vorausgesetzt natürlich, dass euer Motiv, wie in meinem Fall die Rialtobrücke völlig mit Bannern behangen ist. Allgemein seht ihr kaum ein Haus am Canal Grande entlang, an dem nicht gerade gebaut wird, oder an dem Banner hängen.





Donnerstag, 14. November 2013

Italienreisetagebuch - Ravenna

In Ravenna hat man ein echtes Problem mit den Parkplätzen. Die meisten Parkmöglichkeiten, die unser Navi uns gezeigt hat waren lediglich Straßen mit Parkbuchten mit Parkscheinautomaten. Bei den meisten gibt es allerdings eine maximale Parkzeit von etwa zwei Stunden.
Wir haben uns einen Parkplatz gesucht, der nahe der Innenstadt lag, an sonsten lohnt sich das Ganze nicht.
Findet man dann erstmal den Weg in die Stadt sollte man sich wirklich merke wolang man geht. Die Straßen laufen nicht einfach nur parrallel sondern kreuz und quer, so dass man schnell durcheinander kommen kann.
Der Tag in Ravenna war aber trotz allem ein schöner. Wir hatten das Glück, dass wir einen Markttag erwischt haben. Wolang man auch ging, überall waren Stände mit den verschiedensten Angeboten. Einer der Stände ist uns sofort ins Auge gestochen. Ein kleiner Stand vor einer Kirche, der komplett in Lila gestaltet war und hauptsächlich Sachen mit und aus eigens angebautem Lavendel angeboten hat. Unter anderem verkauften sie Öle, Seifen aber auch mit getrocknetem Lavendel gefüllte Stofftiere, wie die Eulen, die ihr hier seht. Ich war ja wirklich versucht mir eine davon zu kaufen, aber leider war der Stand alles andere als billig. Aber hier ein guter Tipp: Da es generell am Wasser viele Moskitos gibt und Zitruskerzen in Italien reichlich teuer sind, solltet ihr entweder schon vorher welche mitnehmen, oder besorgt euch etwas Lavendelöl, oder noch einfacher: hängt einfach ein kleines Säckchen mit getrocknetem Lavendel an offene Türen und Fenster. Es hört sich einfach an, aber es hilft!



Viele Blumenzüchter haben vor allem ihre Rosen ausgestellt, aber auch Landschaftsarchitekten und Gärtnereien haben mehr oder weniger Stände gehabt mit Beispielen, wie man seinen Garten gestalten könnte. Dieser hier hat mir besonders gut gefallen, weil er mich in gewisser Weise an den Teetisch in Alice im Wunderland erinnert.

Mittwoch, 13. November 2013

Italienreisetagebuch - Einkaufen

Das Einkaufen in Italien ist eine Sache für sich. In den kleinen Orten gibt es meistens nur ein oder zwei kleine Geschäfte. Allgemein kann man die Geschäftgrößen eher mit einem kleinen Tante Emma Laden bei uns vergleichen, mit schmalen Gängen und höchstens ein bis zwei Kassen.
Was die Geschäfte angeht dürft ihr euch allerdings nicht auf eure Navis verlassen. Wir haben einen Lidl mit unserem in der Nähe von Chioggia gesucht und sind dem Navi gefolgt. Gelandet sind wir schließlich bei einem Coop, den es wie meine Mutter meinte auch bei uns in Deutschland gibt. Einen richtigen Lidl, wie wir ihn von zu Hause aus kennen haben wir dafür in Adria gefunden.
Wenn ihr nach Italien in den Urlaub fahrt müsst ihr euch vorher darüber im Klaren sein, dass alles hier etwas teurer ist. Sowohl Obst und Gemüse, als auch Brot werden hier abgewogen und nach Kilopreis berechnet. Für ein halben Ciabattabaguette bezahlt ihr hier also schon knapp einen Euro. Am besten ist es auch, wenn ihr das Brot dann innerhalb von maximal zwei Tagen aufesst, denn es wird verdammt schnell hart, auch wenn ihr es in einen Plastikbeutel tut und in den Kühlschrank legt.
Was Süßes und Gebäck angeht solltet ihr euch das nötigste mitnehmen, denn schon eine einfach Tafel Milkaschokolade kostet hier in Ferienorten auch schon mal gerne das Doppelte bis Dreifache, als in Deutschland.
Etwas was ich aber jedem empfehlen kann, der scharf auf Kekse ist: probiert die Schokokekse von Pan di Stelle. Die Original Pan di Stelle Packungen mit 30 Keksen kosten zwischen 1,80€ und 2,90€ je nachdem wo man sie kauft. Es gibt aber auch eine günstige Variante, die wir bei Lidl gefunden haben. Die gleichen Kekse unter einem No-Name-Produktnamen kosten nur 1,69€ und das für eine 750g Packung. Ich habe mir gleich eine Packung für zu Hause mitgenommen. Damit kann man auch wirklich leckere Kuchenkreationen machen. Vielleicht mache ich auch nochmal eine selber und stelle sie dann mit hier auf den Blog.

Freitag, 27. September 2013

Italienreisetagebuch - Verona

Verona ist eine der schönsten Städte Italiens, die ich kenne. Ich war schon einmal vor ein paar Jahren zusammen mit meiner damaligen Berufsschulklasse hier und fand es toll, daher wusste ich auch schon vorher, dass sich die fast 2 stündige Fahrt von Rosolina Mare bis nach Verona lohnen würde. Wenn man die italienischen Autobahnen, die hier bei jeder Benutzung kosten vermeiden möchte, dann fährt man nicht über Padua und Vicenza nach Verona, sondern nimmt die Landstraße, die über Adria, Rovigo und Legnago führt. 

Ist man erst einmal in Verona angekommen geht es an die Parkplatzsuche. Gut wenn das Navi gleich eine Suchfunktion dafür anbietet. Wenn man wie wir in die Innenstadt möchte bietet sich das Parkhaus an der Arena an, dass leider nur durch enge Gassen zu erreichen ist, die die meisten dann doch lieber meiden so wie meine Mutter. Es gibt aber auch eine ganz in der nähe liegende einfache Lösung. Der Parkplatz Tribunale liegt nur zwei Straßen weiter, ist aber viel leichter zu finden. Einzig und allein die Orientierung fällt etwas schwer, wenn man weder eine Karte noch ein Navi hat. Nehmt ihr also diesen Parkplatz müsst ihr einfach immer nur der Straße hoch folgen, so kommt ihr zurück zur Hauptstraße und an dieser entlang direkt zum Piazza Bra, wo es einen kleinen rund angelegten Park gibt, das Rathaus und auch die Arena steht. Hier gibt es mehrere kleine Cafés, an denen man gut eine Pause einlegen kann, aber auch gut essen kann. Beim IppopoTamo direkt hier am Platz kostet eine kleine Cola 3,90€, allerdings ist hier eine kleine Cola ein 0,5l Glas. Die Große wäre dann 0,7l. 

 Vom Piazza Bra aus fahren Kutschen, aber auch eine Bimmelbahn, die gar nicht teuer ist. Wenn man aber lieber die Innenstadt erkunden will, der muss links an der Arena vorbei in die Einkaufsstraße hinein gehen. Hier gibt es unzählige Designerläden, wie zB. Louis Vitton, Gucci und Dolce & Gabbana, aber auch Läden wie Kiko, Disney, Swarovski und Tiffany. Am spannendsten sind hier allerdings die Schaufenster, denn zum Einkaufen ist es hier
                                                              schlicht und ergreifend zu teuer. 

Geht man die Einkaufsstraße bis zum Ende durch und geht rechterhand weiter kommt man nach nur ein paar Metern zum Haus Giulietta. Dachte man schon in der Einkaufsmeile wäre es voll, so wird man hier eines besseren belehrt. Durch einen etwa vier Meter breiten Eingang kommt man in den Innenhof des Hauses, wo die Statue der Julia direkt unter ihrem Balkon steht. Das Durchkommen ist zunächst einmal schwer, denn im Durchgang ist es jedem erlaubt seine Liebesschwüre an die extra dafür weiß gestrichene Wand zu schreiben und natürlich drängen sich die Leute. Die einst mal weiße Wand sieht heute fast schwarz aus, da jeder über die Sprüche der anderen schreibt. Einzig und alleine am oberen Rand ist ein weißes Stück frei, an das mal allerdings auch nur kommt, wenn man eine Leiter mit hat, oder an die 3 Meter groß ist. Hat man es dann endlich bis in den Innenhof geschafft steht man vor dem nächsten Problem: Möchte man ein Foto vom Balkon, ohne dass jemand darauf steht muss man eine Weile warten und verdammt schnell sein, denn das Haus Julia ist heute ein Museum, das man besichtigen kann und jeder kann auf den Balkon hinauf. Noch schwerer ist es allerdings ein Bild von der Statue zu bekommen, ohne fremde Personen darauf, denn es soll Glück in der Liebe bringen die Statue an der rechten Brust zu berühren und natürlich möchte jeder davon ein Foto haben. Man muss also auch hier Geduld haben und schnell sein. Ich persönlich glaube ja nicht daran, dass es Glück bringt, denn denkt man einmal darüber nach wie die Geschichte von Romeo und Julia endet. Shakespeare hat sie nicht umsonst eine Tragödie genannt, denn am Ende ist das Liebespaar nur noch im Tod vereint. Aber jedem das Seine....



Geht man nun links wieder hoch kommt man geradewegs an den Piazza delle Erbe. Hier auf dem lang gezogenen Platz stehen viele Buden, an denen Obst, Gemüse, aber auch Souvenirs wie Masken, Figuren von Romeo und Julia und natürlich Muranoglas angeboten wird. Wer jetzt allerdings denkt, dass diese Masken unerschwinglich sind der täuscht sich! Einzig und alleine die Masken aus Metall sind mit ihren 30€ zu teuer. An vielen Ständen haben die Verkäufer selbst geschriebene Schilder angebracht auf denen 'No Foto' steht, aber die meisten lassen Fotos dennoch zu. Wenn nicht gibt es da aber auch so einige Tricks, wie man trotzdem an schöne Bilder kommt.

Auf der Mitte des Platzes, zwischen den Ständen befindet sich ein Brunnen mit der Statue der Madonna Verona. Geht man den Platz bis zum Ende durch kommt man an eine Säule, auf der oben drauf der Löwe von San Marco wacht, hinter ihm steht der Palazzo Maffei. Auf der linken Seite sticht der Torre del Gardello geradezu heraus. Er wurde 1370 erbaut und ist mit der ältesten Uhr Veronas geschmückt. Durch einen Torbogen kommt man in den Innenhof, von dort aus führt eine Treppe hinauf. Auf der rechten Seite befindet sich ein Resturanate, dass zu meinem Erstaunen zwar geöffnet hatte, jedoch vollkommen leer war. Auf unserem Rückweg hatten wir dann das Glück auf einen Straßenkünstler zu treffen, der auf offener Straße mit seiner Staffelei und seinen Ölfarben stand und ein Bild vom Piazza delle Erbe malte.


Donnerstag, 26. September 2013

Italienreisetagebuch - Straßen und Tankstellen

Die Straßen in Italien sind so eine Sache für sich ... Ich habe es mir zwar wesentlich schlimmer vorgestellt, aber ich muss sagen die Franzosen fahren schlimmer. Die Straßen selbst sind allerdings sehr gewöhnungsbedürftig. Das was man in Italien eine Autobahn nennt kann man mit unseren zweispurigen Schnellstraßen vergleichen, die Landstraßen eher mit normalen Dorfstraßen und die Dorfstraßen sind meist auch nicht mehr als ein asphaltierter Feldweg. Alles in allem nicht schlimm, aber es ist selten mal eine Straße ohne Schlaglöcher zu finden. Bei uns im Ferienort bricht der Asphalt auf, weil die Wurzeln der Bäume ihn hoch drücken und durch kommen. Was ich speziell in Rosolina Mare ganz witzig fand war, dass man auf der Strada Sud zwar bis zum Ortsende rauf fahren kann, aber nicht auf der gleichen Straße zurück in den Ort. Die zweite Bahn dieser Straße ist trotz Fußgängerweg auf der linken seite komplett für Fußgänger und Fahrradfahrer gemacht. Das hält aber die Fußgänger nicht davon ab auf der anderen Straßenseite am Rand zu gehen. Überhaupt sind Fußwege hier in vielen kleineren Städten Mangelware, hier geht man einfach auf dem schmalen Stück neben der Fahrbahn.
Etwas Tolles gibt es auf italienischen Straßen aber auch. Wie bei uns gibt es hier auch Blitzanlagen. Doch anders als bei uns werden sie hier grundsätzlich vorher mit einem Schild angekündigt, wie auf dem Schild, dass ihr links seht. Sieht man dieses Schild könnt ihr euch sicher sein, dass sich selbst die sonst grundsätzlich 10 bis 20 km/h zu schnell fahrenden Autos langsamer werden und sich plötzlich doch an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten können.
Wenn ihr euch an sonsten an die Geschwindigkeitsbeschränkungen haltet wundert euch nicht, wenn sie euch im Nacken sitzen, hupen, oder auch Lichthupe machen. Ist kein Radarkontrollenschild in Sicht, hält sich niemand an die Begrenzungen. Im Gegenteil selbst die LKWs, die eigendlich nur 80 km/h fahren dürfen fahren hier mindestens 110 km/h. Seid aber vorsichtig und lasst euch nicht dazu hinreißen dem fließenden Verkehr einfach an zu gleichen, auch wenn selbst die Polizei sich selbst nicht daran hält.
Was Navis angeht dürft ihr auch nicht alles glauben. Unseres hat uns schon in einigen Lagen gesagt wir sollen von der falschen Seite her in eine Einbahnstraße fahren. Auch wenn einige Italiener das tatsächlich tun, lasst euch auf keinen Fall dazu hinreißen. Das kann genauso Ärger geben wie bei uns zu Hause. Überhaupt ist es ratsam gerade in großen Städten das Auto einfach stehen zu lassen. In jedem größeren Ort gibt es große, auch innenstadtnahe Parkplätze. Wer allerdings kostenlose Parkplätze sucht, der wird wahrscheinlich die meiste Zeit über leer ausgehen, denn die Italiener selber besetzen diese dann zum Großteil.
Tankstellen hier sind auch eine Sache für sich ....
Meine Mutter hatte gehört, dass das Benzin in Österreich sehr günstig sein soll. Aus dem Grund ist sie auf der Hinfahrt so lange mit unserer Tankfüllung weiter gefahren, bis wir über die österreichische Grenze waren. An der Tankstelle dann das böse Erwachen: Diesel kostete mit 1.579€ gut 10 Cent mehr, als in Deutschland. Doch das ist noch nicht das Ende der Benzingeschichte. Als wir über die Grenze nach Italien kamen hielt meine Mutter schon Ausschau nach den Dieselpreisen und bekam gleich den nächsten Schock. Auf der Autobahntankstelle stand der Preis 1,829€, bei diesen Preisen flucht jeder Autofahrer. Zum Glück sind die Tankstellen, die nicht an der Autobahn liegen da doch noch deutlich günstiger mit ihren 1.60€.
Das Tanken an sich stellt dann allerdings das nächste Problem dar. An italienischen Tankstellen läuft es etwas anders als bei uns. Vor dem Tanken geht man an einen Automaten und muss mit seiner ECKarte angeben für wie viel Geld man Tanken möchte. Der oberste Betrag hier liegt bei 30€, man kauft hier also quasi auf Prepid. Jemand der an der Tankstelle arbeitet kann meistens auch nicht groß weiter helfen, da sie weder deutsch noch englisch können. Aber nicht alle Tankstellen sind nur noch mit Automaten. Auf den TotalERG Tankstellen gibt es zB. einen Tankservice, dieser kostet allerdings gut 10 Cent mehr den Liter. An der Totaltankstelle vor Adria sind wir an den Self-Schalter gefahren. Hier kommt gleich der Tankwart auf das Auto zu und tankt für euch, wenn er gerade Lust hat putzt er auch eure Scheiben. Gezahlt wird hier dann im Shop. Hier noch ein Tipp: wenn ihr an der Küste Urlaub macht fahrt ruhig ein Stück weiter aufs Innland, dort sind die Tankstellen um einiges günstiger.